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17.12.2018 15:04 Alter: 94 days
Kategorie: Amtliche Bekanntmachung der Gemeinde Schwangau

Silvesterfeuerwerke: Allgemeine Anordnung - Abbrennverbot von Kleinfeuerwerken (Klasse II)


Aufgrund des § 24 Abs. 2 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) vom 31. Januar 1991 (BGBl. I S. 169), zuletzt geändert am 11. Juni 2017 (BGBl. I S. 1617) in Verbindung mit der Verordnung über gewerbeaufsichtliche Zuständigkeiten (ZustV-GA) vom 

9. Dezember 2014 (GVBl. S. 555) erlässt die Gemeinde Schwangau folgende allgemeine Anordnung:

Am 31. Dezember 2018 (Silvester) und am 1. Januar 2019 (Neujahr) dürfen aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes keine pyrotechnischen Gegenstände der Klasse II (Kleinfeuerwerk) abgebrannt werden. Auch die Verwendung von sog. Chinesischen Himmelslaternen ist nach der Bayerischen Brandschutzordnung verboten. 

Die Anordnung gilt in allen bebauten Gemeindeteilen der Gemeinde Schwangau.

Auf diese Weise sollen durch Feuerwerke verursachte Brände verhindert werden. 

Auch die Bayerische Schlösserverwaltung weist darauf hin, dass rund um die bayerischen Schlösser keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden dürfen.

Verstöße gegen diese Anordnung, die sämtliche pyrotechnische Gegenstände der Klasse II erfasst, stellen nach § 46 Nr. 9 der 1. SprengV eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldbuße geahndet werden kann.

Soweit Feuerwerkskörper außerhalb bebauter Gemeindeteile abgebrannt werden, sind alle Überreste – auch mitgebrachte Gläser und Flaschen - ordnungsgemäß zu entsorgen. 

Jedes Jahr verletzen sich Menschen und Tiere an den Scherben aus der Silvesternacht. 

Die Gemeinde bittet die Vermieter, auch ihre Gäste über die vorstehende Anordnung zu unterrichten.