03.11.2022 07:00 Alter: 36 days
Kategorie: Amtliche Bekanntmachung der Gemeinde Schwangau

Bekanntmachung zur öffentlichen Auslegung zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. S 5 "Gewerbegebiet zwischen B17/Münchener Straße und Krehtalweg/Keltenweg"


Der Gemeinderat der Gemeinde Schwangau hat in seiner öffentlichen Sitzung am 10. Oktober 2022 den Entwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. S 5 "Gewerbegebiet zwischen B17/Münchener Straße und Krehtalweg/Keltenweg" mit Begründung jeweils in der Fassung vom 21. September 2022 gebilligt und für die öffentliche Auslegung gem. § 4a Abs. 3 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB bestimmt.


Gemäß § 13a BauGB wird die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. S 5 "Gewerbegebiet zwischen B17/Münchener Straße und Krehtalweg/Keltenweg" im sogenannten beschleunigten Verfahren aufgestellt.


Das Plangebiet liegt am östlichen Ortsrand des Hauptortes Schwangau und umfasst folgende Grundstücke: 23/4 (Teilfläche), 882 (Teilfläche), 967/1, 967/3, 967/4, 967/5, 968, 968/1, 968/2, 968/3, 968/4 (Teilfläche), 968/6, 969 (Teilfläche) und 970 (Teilfläche).


Der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 21. September 2022 liegt in der Zeit vom 11. November 2022 bis 25. November 2022 im Rathaus der Gemeinde Schwangau, Münchener Straße 2, 87645 Schwangau, Zimmer Nr. 10 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus (Hinweis: Die allgemeinen Öffnungszeiten sind in der Regel von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Beachten Sie bitte, dass das Rathaus während gesetzlicher Feiertage geschlossen ist.)


Ergänzend zur öffentlichen Auslegung kann der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 21. September 2022 unter folgender Adresse im Internet eingesehen werden:


Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB und einem Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB sowie der Angabe nach 

§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von einer zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen. Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.


Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich sowie mündlich abgegeben werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können gem. § 3 Abs. 2 BauGB bzw. § 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.


Parallel mit der Auslegung findet die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB auf Grund von 

§ 4a Abs. 2 BauGB statt.


Da es sich um eine erneute Auslegung des Entwurfes handelt wird gem. § 4a Abs. 3 BauGB bestimmt, dass Stellungnahmen der Öffentlichkeit nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen des Planes abgegeben werden können. Diese sind im Einzelnen:

- Anpassung der Festsetzung unter Ziffer 3.14 (Pflanzungen in dem Baugebiet) auf mindestens einen Laubbaum 1. Wuchsklasse pro 500 m² Grundstücksfläche 

- Streichung der Pflanzliste 2 und entsprechende Anpassungen in der textlichen Festsetzung unter Ziffer 3.14 (Pflanzungen in dem Baugebiet) zwecks der Verwendung ausschließlich heimischer Arten

- Aufnahme einer nachrichtlichen Übernahme zum Bodendenkmal "Reihen-gräber des Frühmittelalters" im Plan- und Textteil

- zusätzliche Hinweise

- Aktualisierung der Rechtsgrundlagen

- Änderungen und Ergänzungen bei der Begründung

- redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Datenschutz: Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchst. e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem Bayerischen Datenschutzgesetz (BayDSG). Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung.